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Herzlich willkommen im Gmünder Weltladen

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Auf den folgenden Seiten wollen wir Sie darüber informieren,

  • was Sie im Gmünder Weltladen kaufen können, woher unsere Waren kommen und wie die Menschen leben, die sie herstellen (Sortiment),
  • von welchen Handelspartnern wir unsere Waren beziehen (Laden/Handelspartner),
  • wer wir sind, wie wir unsere Arbeit verstehen und wie wir arbeiten (Laden, Wir über uns),
  • wie Sie mit uns Kontakt aufnehmen können.

Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen beantworten können und Sie bald persönlich im Gmünder Weltladen begrüßen dürfen.

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Handysammelaktion

Seit 28.09. läuft die Handysammelaktion des Gmünder Weltladens. Am 01.10. stand dazu ein Experte ab 11 Uhr für Schulklassen bereit. Um 18.30 Uhr folgte für alle Interessierten eine Info-Veranstaltung mit Karl Ferraz-Nagl vom Entwicklungspolitischen Informations-Zentrum Reutlingen (EPIZ), der über über die Hintergründe informierte.

Jährlich werden in Deutschland 35 Millionen neue Mobiltelefone gekauft und gleichzeitig die ausgemusterten Handys entsorgt. Der Verbraucher macht sich meist wenig Gedanken über die Herkunft der Rohstoffe und die globalen Zusammenhänge bei deren Förderung. Dies hat die kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und Aktion Hoffnung neben weiteren anderen entwicklungspolitischen Organisationen veranlasst, zum Sammeln gebrauchter Handys aufzurufen.

Bevor ein Handy über den Ladentisch geht, hat es bereits eine längere Geschichte hinter sich, die viel mit Gewalt und unmenschlichen Produktionsbedingungen zu tun hat. Häufig fördern Kinder in Afrika, z.B. in Minen im Kongo, unter ausbeuterischen Bedingungen das nötige Coltan hunderte Meter unter der Erde. Dabei werden keine Sicherheitsbestimmungen eingehalten, das Essen ist knapp und der Lohn ist ein Hungerlohn; so beschreibt die Afrika-Expertin Susanne Babila vom Südwestrundfunk die Lage Und weiter: Bewaffnete Milizen oder Kongo-Soldaten , kontrollieren den Abbau, verlangen Schutzzoll und töten oder foltern diejenigen, die sich weigern. Ganze Dörfer werden überfallen, die Bewohner vertrieben oder Frauen und Mädchen als Sexsklaven ausgebeutet. Aber nicht nur die Förderung der Rohstoffe ist gewalttätig, sondern auch die Entsorgung der Altgeräte. 5.000 Tonnen Elektronikschrott pro Jahr werden in Entwicklungsländern von Kindern und Jugendlichen zerlegt und unter giftigen Dämpfen ohne Schutzkleidung die Rohstoffe entnommen. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Württemberg stellt fest: „Unser Konsum hat weltweite Auswirkungen. Alle Nutzerinnen und Nutzer von Mobiltelefonen tragen Verantwortung für ihr Konsumverhalten.“

Die Sammelaktion will die ausrangierten Handys einem geordneten Recycling zuführen und somit „Wiederfairwerten“, so das Wortspiel. Auf diese Zusammenhänge macht der Arbeitskreis Eine Welt im Rahmen des Wettbewerbes „Meine. Deine. Eine Welt.“ der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam. Mit dem Erlös der Sammelaktion werden Bildungs- und Gesundheitsprojekte verschiedener Organisationen gefördert. Ebenso werden Aids-Aufklärungskampagnen in Afrika davon unterstützt.