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Herzlich willkommen im Gmünder Weltladen

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Auf den folgenden Seiten wollen wir Sie darüber informieren,

  • was Sie im Gmünder Weltladen kaufen können, woher unsere Waren kommen und wie die Menschen leben, die sie herstellen (Sortiment),
  • von welchen Handelspartnern wir unsere Waren beziehen (Laden/Handelspartner),
  • wer wir sind, wie wir unsere Arbeit verstehen und wie wir arbeiten (Laden, Wir über uns),
  • wie Sie mit uns Kontakt aufnehmen können.

Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen beantworten können und Sie bald persönlich
im Gmünder Weltladen begrüßen dürfen.

Weltladen und Happy Voices

Weltladen und Happy Voices ermöglichen Klimaschutzspende

Der Gmünder Weltladen hatte eingeladen und der neu gegründete Chor Happy Voices kam am vergangenen Samstag zur Bananen-Verkostungsaktion im Rahmen der fairen Wochen zum Kalten Markt. Überraschend kamen die Sängerinnen und Sänger in Gruppen aus mehreren Straßen und Gassen in der Art eines Flashmobs und sorgten ihrem Namen entsprechend schon mit dem ersten spanischen Lied für eine heitere Atmosphäre. Den Passanten gefiel der Auftritt des Chors unter der Leitung von Gise Gräßle-Derer sehr, so dass sich der Platz immer mehr füllte. Die Ankündigung des Weltladens, vom Tagesumsatz zehn Prozent an das Klimaschutzprojekt UROCAL in Ecuador zu spenden, wurde von den Anwesenden durch ihren Einkauf tatkräftig unterstützt.
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„So viele Kunden sollten wir jeden Tag haben!“ Cordula Reichert, die Vorsitzende des Weltladens, genoss den Trubel im Laden sichtlich und die Stellvertretende Vorsitzende Barbara Berger-Sorg hatte alle Hände voll mit Kassieren zu tun. Dass sich vor der Kasse eine lange Warteschlange bildete, ließ auf einen entsprechend guten Umsatz schließen. Und der war auch angestrebt, hatte doch der Weltladen schon im Vorfeld über das Bananen-Anbauprojekt UROCAL berichtet.

Die Kleinbauern der Kooperative haben sich dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben und beachten beim Anbau im besonderen Maße die Ökologie. So auch Gladys Bullarezo und Nicolás Guerrero, deren Farm nahe der Gemeinde La Florida, ein halbe Stunde Autofahrt von der Kantons-Hauptstadt Ponce Enríquez entfernt ist: 10 Hektar mit Bananen, dazwischen 8 Hektar Kakao und 1,5 Hektar Wasserschutzgebiet als Agroforstwirtschaft, dazwischen stehen Obstbäume. Als Nicolás das Gelände 1980 kaufte, schien der Bananenanbau dort unmöglich: „Auf amtlich registrierten Bananenfeldern sollten laut Gesetz keine Bäume stehen", erklärt Nicolás. Nur für den Bioanbau war das erlaubt. „Wir mussten dafür kämpfen, dass wir Biobananen nicht nur anbauen sondern auch exportieren können. Die Agrartechniker hielten das für unmöglich." Aber es zahlt sich aus: Die Böden bleiben fruchtbar und die Menschen gesund, weil der Anbau in Mischkultur erfolgt. Es gibt ein Drittel bis ein Viertel weniger Bananenpflanzen auf den Fincas im Vergleich zu konventionellen Plantagen, keinen Gifteinsatz, keine Monokultur und keine Bodenerosion. Das trägt zum Klimaschutz bei und soll weiterhin unterstützt werden, ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Dafür wirbt der Gmünder Weltladen.

„So macht das Spenden auch richtig Spaß!“ Großzügig wirft eine Kundin ihren Obolus in die Spendenkasse, nachdem sie sich am Buffet mit Schokobananen, Bananenkuchen, Bananenshake und Schinkenbananen und zu guter Letzt mit einem Gläschen Roséwein versorgt hat. Der Chor beendete sein mitreißendes Programm mit einem italienischen Lied zum Mitsingen und mit der Einladung, zu einer Chorprobe unverbindlich vorbei zu kommen – jeden Mittwoch um 19.30 Uhr in der Franziskus-Grundschule in Gmünd.