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Herzlich willkommen im Gmünder Weltladen

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Auf den folgenden Seiten wollen wir Sie darüber informieren,

  • was Sie im Gmünder Weltladen kaufen können, woher unsere Waren kommen und wie die Menschen leben, die sie herstellen (Sortiment),
  • von welchen Handelspartnern wir unsere Waren beziehen (Laden/Handelspartner),
  • wer wir sind, wie wir unsere Arbeit verstehen und wie wir arbeiten (Laden, Wir über uns),
  • wie Sie mit uns Kontakt aufnehmen können.

Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen beantworten können und Sie bald persönlich
im Gmünder Weltladen begrüßen dürfen.

Kakao-Seminar

Kürzlich fand für die MitarbeiterInnen des Gmünder Weltladens in der Münstergasse 8 ein Kakao-Seminar mit Jürgen Menzel, Fair Handels Berater des DEAB (Dachverband Entwicklungspolitik Baden Württemberg), statt. Als Fachgeschäft des Fairen Handels schult der Gmünder Weltladen seine ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in regelmäßigen Abständen. Ein Kurzfilm mit Perspektivwechsel ließ ein afrikanisches Kind fragen, „Wie schmeckt eigentlich Schokolade?“ Ein deutscher Vater spielte den Kakaobauer, der von einem Aufkäufer noch weniger für seine Kakaobohnen bekam, die deutsche Mutter wusste plötzlich nicht mehr, wie sie die hungrigen Mäuler ihrer Kinder stopfen sollte, und die deutschen Kinder durften nicht mehr in die Schule gehen, sondern mussten den ganzen Tag bei der Kakaoernte mitarbeiten - ohne zu wissen, wie Schokolade schmeckt.

Danach wurde in Kleingruppen überlegt, wie man das ändern könnte. Immer mehr Konzerne wie Nestlé reißen sich den Kakaomarkt unter den Nagel, ohne sich besonders um die oft sklavenartigen Arbeitsverhältnisse zu kümmern. Supermarkt- und Discounter-Ketten verpflichten sich über die FairTrade-Siegelorganisation, einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und verantwortlichem Handeln zu leisten, speziell auch bei Kakao und Zucker, den Hauptbestandteilen von Schokolade. Von heute 20% wollen sie dann ihren Anteil bis 2020 auf 50% ausbauen. Dieser Weg geht also über die große Menge von Beimischungen. Ganz anders die Fairhandelshäuser gepa, dwp, banafair und el puente, die – in direktem Kontakt mit den Kleinbauern – nicht 20% sondern 100% reine, fair produzierte Schokolade ohne Beimischungen schon heute über die 800 Weltläden in Deutschland verkaufen. 100% fair ist natürlich ein ganz starkes Verkaufsargument für die Weltläden. Bio-Qualitäten und Reinheit haben ihren Preis. Und die Kleinbauernfamilien, die meist in Genossenschaften organisiert sind, bekommen einen garantierten Mindestpreis parallel zum Weltmarktpreis und langfristige Abnahmegarantien. So können die Kinder in die Schule gehen, und Saatgut, Setzlinge und Werkzeug sind finanzierbar.

Zum Schluss gab es noch verschiedene Schokoladesorten zum probieren, von weißen bis zu ganz dunklen. Gerühmt wurde die handgeschöpfte Zotterschokolade, die man wegen ihren verschiedenen raffinierten Füllungen eigentlich zu den Pralinen zählen kann. Neueste Création ist ja die Landesgartenschau-Schokolade mit Waldbeeren/Vanille-Füllung.

Landesgartenschau-Schokolade

Weltladen verkauft Landesgartenschau-Schokolade

Schwäbisch Gmünd (lgs). Jeder kann sich nun die Landesgartenschau auch mit einer besonderen Schokolade versüßen, die im Gmünder Weltladen in der Münstergasse 8 angeboten wird. Dunkle Bergmilch-Schokolade von Zotter, gefüllt mit Waldbeeren und Vanille.

Gmünd ist eine Fairtrade-Stadt. Deshalb ist es Cordula Reichert und Hans Häussler vom Gmünder Weltladen e.V. ein Anliegen, fair gehandelte Produkte anzubieten. Die Landesgartenschau-Schokolade erfüllt diese Ansprüche.

Hinzu kommt, dass ein Teil des Erlöses in den “Sozialpaten“-Topf der Landesgartenschau fließt. Dieser ermöglicht es, dass auch besonders benachteiligte Menschen die Landesgartenschau besuchen können. 

Landesgartenschau-Geschäftsführer Manfred Maile durfte gemeinsam mit Cordula Reichert und Hans Häussler die Schokolade probieren. Gemeinsam kamen sie zu der Überzeugung: „Ein besonderer Genuss!“  

Quelle: Rems-Zeitung, 06.03.2014

Fairer Einkaufswegweiser

Neuer Einkaufswegweiser für die Fair Trade Stadt Schwäbisch Gmünd

Der Arbeitskreis Eine Welt hat den fairen Einkaufswegweiser für die Kernstadt Schwäbisch Gmünd und Umgebung überarbeitet.

Dabei werden alle Anbieter aufgelistet, die fair gehandelte Produkte in ihrem Angebot haben. Es handelt sich also um Waren oder Inhaltsstoffe, die entweder ein entsprechendes Siegel führen, von denen das TransFair- Siegel das bekannteste ist, oder die von Fairhandelshäusern wie gepa, dwp oder BanaFair aus Eine Welt Ländern eingeführt werden.

Alle Fachgeschäfte, Bäckereien, Cafés, Gastronomen, Blumenhändler, Discounter, Supermärkte und Sonstige Unternehmen, die ein entsprechendes Angebot haben, werden darin aufgeführt. Der neue Einkaufswegweiser liegt aus im i-Punkt, im Bürgerbüro des Rathauses und im Gmünder Weltladen. Hier geht's zur Online-Version.

Hilfe für Taifun-Opfer auf den Philippinen

Von den Zerstörungen durch den Taifun Haiyan auf den Philippinen wurden auch Zuckerrohr-Kleinbauern hart getroffen, deren Produkte im Gmünder Weltladen zu finden sind. Dächer, Häuser und Zuckerrohrmühlen wurden unterschiedlich stark beschädigt und müssen wieder-hergestellt werden. Mit einem Teil seines Jahresgewinns unterstützt das Team des Gmünder Weltladens diese Kleinbauern. Die mit dem Gmünder Weltladen verbundenen Dorfkooperativen können danach wieder mit der Mascobado-Zuckerproduktion beginnen. So zeigt sich die direkte praktische Solidarität, die der Faire Handel auch in Notsituationen ermöglicht. Der Wiederaufbau auf den Philippinen wird sich noch über Monate hinziehen.