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Herzlich willkommen im Gmünder Weltladen

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Auf den folgenden Seiten wollen wir Sie darüber informieren,

  • was Sie im Gmünder Weltladen kaufen können, woher unsere Waren kommen und wie die Menschen leben, die sie herstellen (Sortiment),
  • von welchen Handelspartnern wir unsere Waren beziehen (Laden/Handelspartner),
  • wer wir sind, wie wir unsere Arbeit verstehen und wie wir arbeiten (Laden, Wir über uns),
  • wie Sie mit uns Kontakt aufnehmen können.

Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen beantworten können und Sie bald persönlich
im Gmünder Weltladen begrüßen dürfen.

Petition zum Lieferkettengesetz

Nachdem deutsche Unternehmen im Dezember 2019 beim Menschenrechts-Test der Bundesregierung miserabel abgeschnitten hatten, ermöglichte ihnen eine zweite Befragung zu beweisen, dass sie Menschenrechte auch freiwillig einhalten. Doch zum zweiten Mal zeigte sich das Gegenteil: Nur 22 Prozent der großen, deutschen Unternehmen halten sich freiwillig an menschenrechtliche Standards.

Aus diesem peinlichen Ergebnis konnte auch Arbeitsminister Heil nur einen Schluss ziehen: „An einer gesetzgeberischen Verantwortung führt jetzt kein Weg mehr vorbei“, sagte er bei der Pressekonferenz letzte Woche. Bis August wollen Heil und Müller die Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz durch das Kabinett beschließen lassen, damit es noch in dieser Wahlperiode verabschiedet wird.

Die Kanzlerin unterstützt ein Lieferkettengesetz

Doch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stemmt sich weiter mit aller Kraft gegen ein Lieferkettengesetz. Bisher konnte er sich dabei auf die Rückendeckung der Kanzlerin verlassen. Doch die kündigte jetzt überraschend an, dass sie die Arbeiten an einem Lieferkettengesetz unterstützt – und bekannte sich damit erstmals öffentlich zu einem Gesetz. Das ist eine Steilvorlage für uns!

Dass wir mit unserem Protest so weit gekommen sind, hatten wir beim Start der Kampagne nicht zu hoffe gewagt. Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir dafür sorgen, dass das Gesetz kein Papiertiger wird.

Wir fordern:

  • Unternehmen, die eine Mitverantwortung für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in ihren Lieferketten tragen, müssen dafür haftbar gemacht werden.
  • Betroffene von Menschenrechtsverletzungen müssen die Möglichkeit haben, auch vor deutschen Gerichten auf Entschädigung zu klagen. Denn ohne Haftung und klare Sanktionen wäre ein Lieferkettengesetz wirkungslos.

Die Gegner*innen eines Lieferkettengesetzes werden in den nächsten Monaten nichts unversucht lassen, es so weit wie möglich zu verwässern.

Um das zu verhindern, müssen wir den Druck auf Kanzlerin Merkel aufrecht halten. Nach der Sommerpause wollen wir ihr 222.222 Unterschriften für ein starkes Lieferkettengesetz übergeben. Unterstützen Sie uns beim Endspurt: Unterschreiben Sie die Petition und helfen Sie uns, sie zu verbreiten!

Wer möchte, kann über den Link die Petition unterzeichnen:

Petition zum Lieferkettengesetz