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Mein ökologischer Fußabdruck

Geschrieben von Gerhard Rohm.

Zweimal hat sich der Weltladen mit dem ökologischen Fußabdruck, den Jedermann hinterlässt, beschäftigt. Am Nachhaltigkeitstag auf dem Johannisplatz und im Rahmen der fairen Woche vor dem Weltladen  konnten Interessierte im September 2021 Fragen auf 32 Fußabdrücken beantworten. Sie beschäftigten sich mit Verkehr, Energie, Konsum allgemein oder Fleischkonsum im Speziellen und konnten zum Schluss erkennen, ob ihr Verhalten – hochgerechnet auf die Weltbevölkerung – EINE Erde, oder ZWEI Erden oder MEHRERE Erden  verbrauchen würde.
Fazit: Jeder kann zum Erhalt der Umwelt beitragen!

Weltladen setzt sich für eine faire und klimagerechte Zukunft ein

Geschrieben von Gerhard Rohm.

Weltladen setzt sich für eine faire und klimagerechte Zukunft ein – auch in Bangladesch

Wie hängen fairer Handel, für den der Weltladen vorrangig eintritt, und Klimagerechtigkeit zusammen? Genau darüber informierten Weltladenmitarbeiter die Öffentlichkeit und über hoffnungsvolle Ansätze, wie speziell Frauengruppen in Bangladesch mit der existenzbedrohenden Klimakrise umgehen. Hochwasserschutz und Auswahl angepasster Pflanzen spielen dabei zunehmend eine Rolle. Bei allen Aktivitäten werden sie von NETZ -einer deutschen Hilfsorganisation mit Sitz in Wetzlar unterstützt, für den der Weltladen in der Vergangenheit bereits spendete. Die Verbindung kam zustande durch die Gmünder Ärztin Dr. Ulrike Faust, die die Not der Menschen bei ihren medizinischen Einsätzen in Bangladesch hautnah kennen lernte.

Lieferkettengesetz ab 2023

Geschrieben von Gerhard Rohm.

Das Lieferkettengesetz kommt, bleibt jedoch hinter den ursprünglichen Plänen zurück: Nach monatelangem Streit hat sich die Bundesregierung auf einen Kompromiss geeinigt, der zwar deutlich abgeschwächt wurde, aber einen wichtigen wie überfälligen Schritt nach vorne darstellt, weil er zu einer gerechteren Gestaltung der Globalisierung beitragen kann.Ursprünglich sollten Unternehmen ihre gesamte Lieferkette überprüfen und sicherstellen, dass global die Menschenrechte bei allen Zulieferbetrieben eingehalten werden. Verbände forderten auch eine entsprechende Haftung bei Verstößen, so dass eine Näherin in Bangladesch Ansprüche an deutsche Unternehmen stellen könnte. Nun soll das Gesetz ab 1. Januar 2023 für Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden gelten, sowie ab 2024 auch für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden, die sicherstellen müssen, dass die Menschenrechte beim Vorlieferanten eingehalten werden. Bei Hinweisen auf Menschenrechtsverletzungen bei Vor-Vorlieferanten in der Kette müssen deutsche Unternehmen den Hinweisen nachgehen. Wer seiner Sorgfaltspflicht nicht nachkommt, dem drohen Bußgelder und der Ausschuss von öffentlichen Vergabeverfahren – eine zivilrechtliche Haftung der Unternehmen ist nicht vorgesehen.

Weltladen spendet trotz Krise und hilft beim Aufbau einer Schokoladenfabrik

Geschrieben von Gerhard Rohm.

In der Krise müssen sich Weggefährten stützen und Solidarität zeigen, gerade auch in der Coronakrise. So steht der Gmünder Weltladen inmitten eines solidarischen Geflechts – einerseits gehalten von treuen Kunden und andererseits mit einem offenen Ohr für die Nöte in Entwicklungsländern, wo sich Armut und Kinderarbeit durch die Pandemie drastisch ausbreiten.

Bis zum 31.Dezember musste auch der Weltladen durchschnittlich 2,5 % weniger Mehrwertsteuer auf seine Umsätze ans Finanzamt abführen, weil sich die Regierung davon eine Ankurbelung des Konsums versprach. Die so ersparten Beträge flossen auch aus Gmünd auf Anregung des Weltladendachverbandes sofort im Rahmen der Aktion „Fairwertsteuer“ in einen Solidaritätsfonds, der akute Nothilfe an die Kleinproduzenten auszahlen konnte. „Aufgestockt durch Kundenspenden und Beträge aus unseren Rücklagen konnten wir mehr als 12.500 € überweisen!“ Cordula Reichert, Vorsitzende des Gmünder Weltladens, ist sichtlich stolz über diese großzügige Zuwendung an die Ärmsten der Armen. Und sie ist stolz auf die Weltläden in ganz Deutschland, die durch ähnliche Maßnahmen rund eine halbe Million Euro überweisen konnten – teilweise ein richtiger Kraftakt.